Volk der Navajo Indianer erhebt Steuer auf Junk-Food

Volk der Navajo Indianer erhebt Steuer auf Junk-Food

Navajo Indianer heben bestehende Besteuerung gesunder Lebensmittel auf und setzen erstmalig eine Steuer auf stark verarbeitete Industrienahrungsmittel (Junk-Food) ein.

Der amerikanische Nachrichtendienst „Naturalnews“ meldete am Sonntag den 27.September, dass das Volk der Navajo Indianer eine Besteuerung von gesunden Lebensmitteln aufgehoben, und eine Steuer auf minderwertiges Junk-Food eingeführt hat.

Nachdem die Stadt Berkeley/Kalifornien als erste amerikanische Stadt eine Steuer auf Soda-Getränke (Limonaden) erhoben hatte, geht die Navajo-Nation jetzt noch einen Schritt weiter: Navajo ist die erste Kommune, die eine Besteuerung von 2 Prozent auf Junk-Food oder Lebensmittel mit „Minimal-Nährwert” umsetzen wird. Die Steuer wird bis 2020 bestehen und dann überarbeitet werden.

Im vergangenen Jahr setzte Navajo eine Gesetzesänderung in Kraft, die die bestehende 5-Prozent-Steuer auf den Verkauf von frischem Obst und Gemüse aufhebt. Das gemeinschaftliche Aktionsbündnis DCAA, zeigte sich schmerzlich besorgt über das hohe Vorkommen von Diabetes und Fettsucht im Reservat und die Junk-Food-Steuer sei ein großer Erfolg.

Laut Aussagen des „Navajo-Gebiet Indian Health Service“, haben etwa 10 Prozent der Navajo-Nation-Bewohner Diabetes, und weitere 30 Prozent sind Diabetes gefährdet. In einigen Altersgruppen liegt der Anteil an fettsüchtigen Menschen bei fast 60 Prozent.

Junk-Food-Steuer Befürworter erwarten, dass das Gesetz eine positive Veränderung bringen und den Menschen helfen wird, bewusster zu werden, welche Nahrung ihnen gut tut und welche nicht. Die Steuer wird eine Summe von geschätzten 1.000.000 Dollar im Jahr einbringen. Die Gelder könnten verwendet werden, um mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu schaffen. Es könnten Projekte unterstützt werden, wie beispielsweise die Schaffung von Gewächshäusern, lokalen Bauernmärkten, Gemeinschaftsgärten, und ein Angebot an Kochkursen.

Die realen Bedingungen für die Einwohner des Indianer Reservat bleiben aber schwierig. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Gemäß der DCAA, gibt es nur zehn Lebensmittelgeschäfte im gesamten Reservat, so dass viele Menschen an Tankstellen und Convenience-Stores einkaufen. “Weniger Geld für Obst zu bezahlen ist schön, aber dafür reicht unser Geld nicht einmal aus,” erklärt Ann Neagle, die auf dem Reservat lebt. “Menschen, mit einem festgelegten Grundeinkommen, können es sich nicht leisten, dass die Dinge noch teurer werden.”

Die Los Angeles Times berichtete, dass für eine Tüte Äpfel, ein Kunde rund 7 Dollar bezahlt. Für das selbe Geld kann er sich auch 30 Kisten Maruchan Ramen-Nudeln oder sieben tiefgefrorene Fertig-Gerichte kaufen. Die meisten Navajos verstehen den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit, aber viele von ihnen haben, aus finanziellen Gründen, einfach keine andere Wahl als Fertigprodukte zu kaufen.

In einer Umfrage hatte die DCAA festgestellt, dass etwa 80 Prozent des Angebots eines der ortsüblichen Supermärkte in die Gruppe der Junk-Food-Produkte, oder

Lebensmittel mit „Minimal-Nährwert”, fallen. Denisa Livingston, eine Sprecherin der Organisation, erhofft sich durch die Entfernung der Besteuerung von Obst und Gemüse, eine Steigerung der Nachfrage nach frischen Lebensmitteln, was wiederum zu einer Erhöhung des Angebots in lokalen Märkten und Lebensmittelgeschäften führen könnte.

Quelle: Epoch Times

Anmerkung Vital Energy:

Ein Wunder,dass das in den Industriegesellschaften mit Ihrer immer kränker werdenden Bevölkerung noch nicht erkannt wurde??

Es liegt auf der Hand, dass genau die billige und energetisch wertlose Nahrung unser Wohlbefinden stark beinträchtigt.

Hier ist Umdenken und Vorsorge auf breiter Ebene erforderlich.Der Anfang könnte mit Smoothies gemacht werden.Viele Dankesschreiben an uns bestätigen das immer wieder wie es mit der Gesundheit rapide aufwärts geht – dank Smoothies.Dazu noch das richtige Wasser, anstatt Softdrinks und die Grundversorgung für dauerhafte Gesundheit ist gewährleistet.Fangen Sie an – Sie selbst sind Herr und Meister über Ihre Gesundheit. Selbstverantwortung heisst das Schlagwort.

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