Smoothies, Orangensaft und flüssige Nahrungsmittel

Frisch gepresster Orangensaft: Zum Frühstück ein Glas frisch gepresster Orangensaft – für viele ist das ein gesunder Start in den Morgen. Tatsächlich ist der selbstgepresste Saft gesünder als der oft mit Zucker angereicherte aus dem Packerl. Allerdings nimmt man so größere Mengen Fruchtzucker auf, die wertvollen Ballaststoffe der Frucht fehlen.

Besser ist, die ganze Orange zu essen – inklusive Fruchtfleisch – oder die Frucht in Form eines Smoothies zu sich zu nehmen. Gibt man Orangen gemeinsam mit Wasser oder Eiswürfeln in den Mixer, kann man das Ganze wie einen Saft trinken.

Zusätzlicher Tipp: Wenn Sie morgens einen Orangensaft trinken, warten Sie 30 Minuten bis zum Zähneputzen. Orangensaft ist eine Säure, die den Zahnschmelz aufweicht. Putzt man unmittelbar nach dem Genuss des Saftes mit einer Bürste die Zähne, reibt man sich den Zahnschmelz weg.

Mandelmilch gilt als Alternative zu Kuhmilch – sie ist leistbar, schmeckt gut und ist obendrein kalorienarm. Dass sie aus Mandeln gewonnen wird, lässt vermuten, dass sie auch die Nährstoffe der Nüsse enthält. Dem ist allerdings nicht so.

Die meisten gesunden Fette, Proteine, Mineralstoffe und Vitamine der Mandeln sind in der Milch nicht enthalten. Hinzu kommt, dass oft ungesunde Zusatzstoffe beigesetzt sind sowie Zucker. Nur ungesüßte Mandelmilch ist tatsächlich kalorienarm. Besser ist, Wasser zu trinken und Mandeln als Snack dazu zu essen.

Selbstgemachter Eistee: Fertiger Eistee aus dem Supermarkt hat einen sehr hohen Zuckergehalt. Wer glaubt, diesen zu umgehen, indem man Eistee selbstmacht und wenig bis gar keinen Zucker hinzufügt, liegt aber zumindest teilweise falsch.

Zwar ist der selbstgemachte Eistee gesünder als der fertige. Zu viel Eistee kann allerdings Nierensteine begünstigen. Schwarz- und Grüntee enthalten Oxalsäure, die in großen Mengen bestimmte Arten von Nierensteinen begünstigt. Neigt man zu Nierensteinen, sollte man besser zu Wasser mit Zitronensaft greifen – diese wirkt Nierensteinen entgegen.

Light-Getränke: Getränke ohne Kalorien klingen verlockend. Sie sind mit Süßstoffen gesüßt, die im Vergleich zur zuckerhaltigen Variante sehr kalorienarm sind. Wer also statt Cola zur Light-Variante greift, spart sich einiges an Zucker.

Allerdings wird der Körper nur oberflächlich ausgetrickst: Der süße Geschmack lässt ihn glauben, dass viele Kalorien geliefert werden. Diese bleiben aber aus. Die erwartete Kalorienlieferung führt zu Heißhunger, vor allem auf Hochkalorisches wie Chips und Kekse.

Der Tagesbedarf der Vitamine A, C und E wird bei ausgewogener Ernährung ausreichend gedeckt. Wird Vitamin C überflüssig aufgenommen, wird es wieder ausgeschieden. Studien weisen zudem daraufhin, dass der übermäßige Verzehr von ACE-Säften negativ auf die Gesundheit wirken kann.

Kaffee-Getränke: Latte Macchiato, Cappuccino und Co. mit extra Karamellsirup, Schlagobers und Schokostückchen – manche Getränke von Kaffeeketten haben bis zu 800 Kalorien. Sie enthalten gesättigte Fettsäuren, die bei übermäßiger Zufuhr den Cholesterinspiegel ansteigen lassen, und große Mengen Zucker.

Besonders ungesund ist, die hochkalorischen Kaffeegetränke als Frühstücksersatz zu sich zu nehmen. Da sie „leere Kalorien“ enthalten, also keine signifikant wertvollen Inhaltsstoffe, fühlt man sich später oft träge. Kaffee an sich ist nicht ungesund, sondern hat zahlreiche positive Effekte auf den Körper. Allerdings nur, wenn er in Maßen und möglichst schwarz getrunken wird

Vitaminwasser: Funktionelle Getränke versprechen Nährstoffe und Vitamine, teilweise über der empfohlenen Tagesdosis. Diese synthetischen Vitamine zeigen in ihrer Wirkung auf den Körper laut Ernährungswissenschaftlern im Vergleich zu natürlich vorkommenden Vitaminen keine Unterschiede, allerdings können sie Nährstoffe aus echtem Obst und Gemüse nicht ersetzen.

Denn: Die positive Wirkung von Obst und Gemüse liegt in einer Vielzahl von Inhaltsstoffen, nicht nur in den klassischen Vitaminen C oder E. Viele Inhaltsstoffe haben zudem eine Ergänzungswirkung, das bedeutet, sie sind für den Körper wertvoller, wenn sie gemeinsam mit anderen verzehrt werden.

Wasserlösliche Vitamine, darunter Vitamin C und Vitamin B6, die häufig in funktionellen Getränken enthalten sind, werden bei ausreichender Versorgung vom Körper einfach wieder ausgeschieden. Hierzulande ist die Versorgung mit Vitamin C bereits sehr gut – die Österreicher liegen im Schnitt über der empfohlenen Tagesmenge von 100 mg.

Fazit: Nur mit Smoothies liegen Sie immer richtig! Er enthält alles pur wie aus der Natur vorgesehen.

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